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Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie auf der Fachseite der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP). Wir möchten speziell Kinder- und Jugendpsychiater auf diesen Seiten über unsere Arbeit informieren sowie aktuelle AWMF-Leitlinien und Stellungnahmen zur Diagnostik und Therapie von psychiatrischen Störungen im Kindes- und Jugendalter vorstellen. Weiter finden Sie einen Veranstaltungskalender zu Fortbildungen und Kongressen sowie wichtige, bundesweite Adressen und Links aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Ihre DGKJP

Aktuelles

Freitag, 14. Februar 2020 | Aktuelles

Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Kindern vor geschlechtsverändernden operativen Eingriffen

Stellungnahme der DGKJP zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Generell ist die Intention des Gesetzesvorhabens zu begrüßen, dass Kinder mit unklarer Geschlechtszuordnung bei Geburt keiner „angleichenden“, d.h. „geschlechtszuweisenden“ Operation unterzogen werden dürfen, wir begrüßen auch, dass dieses Vorgehen künftig strafbewehrt sein soll.

Montag, 27. Januar 2020 | Aktuelles

Medienbezogenen Störungen im Kindes- und Jugendalter

Positionspapier der Gemeinsamen Suchtkommission der deutschen kinder- und jugendpsychiatrischen Verbände und wissenschaftlichen Fachgesellschaft (BAG KJPP, BKJPP, DGKJP):

Vor dem Hintergrund steigender Nutzungsintensitäten digitaler Medien bei Kindern und Jugendlichen gewinnen medienbezogene Störungen eine zunehmende Bedeutung für diese Altersgruppe. Das Evidenzpapier der Gemeinsamen Suchtkommission der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und Verbände (DGKJP, BAG KJPP, BKJPP) im Kindes- und Jugendalter beschreibt die Hintergründe dieser neuen Störungsgruppe und leitet Forderungen zur Prävention und Versorgung ab. Im Folgenden werden die zentralen Inhalte und Forderungen zusammengefasst:

Montag, 13. Januar 2020 | Aktuelles

Petition Personalausstattung

Quorum für Petition zur Personalausstattung in der Psychiatrie erreicht!

54.134 zeichneten die Petition für mehr Personal in Psychiatrie und Psychosomatik bundesweit. Nun ist die Politik aufgerufen, sich dem Thema neu zu widmen. Herzlichen Dank an alle, die die Petition unterzeichnet haben.

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) hat am 24. September 2019 eine Petition im Bundestag eingereicht, deren Mitzeichnungsfrist am 24. Dezember 2019 endete. Ziel war es, den Gesetzgeber zu bewegen, Maßnahmen für ausreichend Personal und genügend Zeit für eine gute Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu beschließen. 54.134 zeichneten die Petition bundesweit und unterstrichen die Relevanz des Themas. Damit konnte das erforderliche Quorum erreicht werden. Nun muss das Thema vom Bundestag aufgegriffen und diskutiert werden.

Mittwoch, 08. Januar 2020 | Aktuelles

E-Zigaretten erhöhen Einstiegsrisiko bei Jugendlichen für Zigaretten-Rauchen

Umfassendes Werbeverbot für E-Zigaretten und für alle Tabakprodukte notwendig

Positionspapier der Gemeinsamen Suchtkommission der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und -verbände BAG KJPP, BKJPP und DGKJP

E-Zigaretten sind für Kinder und Jugendliche besonders gefährlich. Mit der E-Zigarette werden nach Auffassung der deutschen Kinder- und Jugendpsychiater die großen Erfolge der Tabakprävention der letzten Jahre unterlaufen und in ihr Gegenteil verkehrt. Das von der Bundesregierung geplante Tabakwerbeverbot muss zum Schutz von Kindern und Jugendlichen daher auch für E-Zigaretten gelten.

Mittwoch, 27. November 2019 | Aktuelles

Petition Personalausstattung veröffentlicht - Bitte um Unterstützung

Wie bereits angekündigt hat der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) eine Petition im Bundestag eingereicht. Es geht darum, den Gesetzgeber dazu zu bewegen, eine leitliniengerechte und menschenrechtskonforme Versorgung in kinder- und jugendpsychiatrischen, psychiatrischen sowie psychosomatischen Kliniken zu gewährleisten.

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E-Zigaretten erhöhen Einstiegsrisiko bei Jugendlichen für Zigaretten-Rauchen

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Umfassendes Werbeverbot für E-Zigaretten und für alle Tabakprodukte notwendig

Positionspapier der Gemeinsamen Suchtkommission der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und -verbände BAG KJPP, BKJPP und DGKJP

E-Zigaretten sind für Kinder und Jugendliche besonders gefährlich. Mit der E-Zigarette werden nach Auffassung der deutschen Kinder- und Jugendpsychiater die großen Erfolge der Tabakprävention der letzten Jahre unterlaufen und in ihr Gegenteil verkehrt. Das von der Bundesregierung geplante Tabakwerbeverbot muss zum Schutz von Kindern und Jugendlichen daher auch für E-Zigaretten gelten.

Es gibt weiter einen Rückgang des Tabakkonsums bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen, aber wir erkennen bei den E-Zigaretten einen klaren Aufwärtstrend bei Jugendlichen (1, 2). Um das Risiko dieser Entwicklung zu verstehen, müssen die Besonderheiten der jungen Altersgruppe berücksichtigt werden: Während E-Zigaretten manche Erwachsene gegebenenfalls dabei unterstützen können, zeitweise auf Tabakprodukte zu verzichten, erhöhen sie für Kinder und Jugendliche das Einstiegsrisiko für das Rauchen von Tabakzigaretten. So experimentieren junge Nie-Raucher häufiger mit konventionellen Zigaretten, wenn sie zuvor E-Zigaretten konsumiert haben (3). Dieser Einfluss fällt vor allem in der Gruppe derjenigen Jugendlichen auf, die an sich ein generell niedrigeres Risiko haben, überhaupt mit dem Rauchen zu beginnen (4).

Die Art der Werbung für E-Zigaretten spricht junge Menschen besonders an. Jugendliche werden durch die Aufmachung der Werbung, „trendige“ Produkte mit puristischem Design und den aromatischen Geschmack zum Konsum animiert. Werbung für E-Zigaretten führt bei Jugendlichen nachweislich auch zu mehr Konsum von E-Zigaretten (5-7). E-Zigaretten verharmlosen Gefahren des Nikotinkonsums, indem sie Warnsignale herkömmlicher Zigaretten (bitterer Geschmack, Rauch) überstrahlen oder unterdrücken. Die habituelle Verknüpfung vermeintlich „cleaner“ Produkte mit modernem Lifestyle und Werten wie Gesundheit, Gemeinschaftserleben und Leistungsfähigkeit muss als besonders gefährlich angesehen werden. Für Jugendliche sind E-Zigaretten aber eben nicht harmlose Lifestyle-Produkte und auch nicht die „beste Alternative zur Zigarette“. Die von den Herstellern propagierte Botschaft von der „rauchfreien Zukunft“, gekoppelt mit neuen Produkten und intensiver Werbung, gefährdet die Erfolge der Tabakprävention der letzten Jahre. Innovative Prävention muss über dieses Zerrbild des „gesunden Rauchens“ aufklären.

In den USA hat die Zahl Minderjähriger, die E-Zigaretten nutzen, bereits dramatisch zugenommen. Neben diesem Trend lösen in den letzten Monaten Berichte aus den USA über Gesundheitsschäden und Todesfälle nach dem Konsum von E-Zigaretten große Besorgnis aus.

Die Suchtkommission der deutschen kinder- und jugendpsychiatrischen Verbände und wissenschaftlichen Fachgesellschaft spricht sich für ein striktes und umfassendes Werbeverbot für E-Zigaretten und für alle Tabakprodukte aus und plädiert für wirksame Maßnahmen zur Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes sowie für eine unabhängige Erforschung der Risiken der E-Zigaretten.

Literatur:

1) https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2019/iv-quartal/drogen-und-suchtbericht-2019-erschienen.html
2) https://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/rauchen-bei-jugendlichen-und-jungen-erwachsenen-in-deutschland-2018/
3) Leventhal AM et al. Association of Electronic Cigarette Use With Initiation of Combustible Tobacco Product Smoking in Early Adolescence. JAMA. 2015 Aug 18;314(7):700-7. doi: 10.1001/jama.2015.8950.
4) Morgenstern M. et al. E-cigarettes and the use of conventional cigarettes - a cohort study in 10th grade students in Germany. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 243–8. DOI: 10.3238/arzte
5) Auf R et al. E-cigarette marketing exposure and combustible tobacco use among adolescents in the United States. Addict Behav. 2018 Mar;78:74-79. doi: 10.1016/j.addbeh.2017.10.008.
6) Hanewinkel R et al. Cigarette Advertising and Teen Smoking Initiation. Pediatrics 2011, 127 (2) e271-e278; DOI: https://doi.org/10.1542/peds.2010-2934
7) Hansen J et al. Electronic cigarette marketing and smoking behaviour in adolescence: a cross-sectional study. ERJ Open Res 2018; 4: 00155-2018 [https://doi.org/10.1183/23120541.00155-2018].

Mitglieder der Suchtkommission:

Herr Prof. Dr. Rainer Thomasius, Vorsitz (DGKJP)
Herr Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann (DGKJP)
Herr Dr. Peter Melchers (BAG)
Frau Dr. Marianne Klein (BAG)
Frau Dr. Gisela Schimansky (BKJPP)
Herr Thomas Krömer (BKJPP)
Herr PD Dr. Olaf Reis (assoziiertes Mitglied)

Download:

Positionspapier zur E-Zigarette

Achtung! Kinderseele
Stiftung Achtung! Kinderseele

Die Stiftung „Achtung! Kinderseele“ ist eine bundesweite Stiftung, die sich für die psychische Gesundheit von Kindern einsetzt. Sie wurde von der DGKJP gegründet und wird von den beiden anderen kinder- und jugendpsychiatrischen Fachverbänden unterstützt. Mehr unter www.achtung-kinderseele.org

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Infos für Eltern
Neurologen und Psychiater im Netz - Ratgeber für Eltern

Wir möchten speziell Eltern bei besonderen Problemen mit ihrem Kind unterstützen. Hierfür hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychosomatik (DGKJP e.V.) zusammen mit sieben weiteren psychiatrisch-psychotherapeutischen bzw. neurologischen Fachorganisationen Internetangebot www.kinderpsychiater-im-netz.de ins Leben gerufen.

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