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Stellungnahme zur Direktausbildung in Psychotherapie

Stellungnahme zu den Beschlüssen des 25. Deutschen Psychotherapeutentags und zu einem anstehenden Gesetzgebungsverfahren zur Regelung der basalen Direktausbildung in Psychotherapie

Anlass: Anhörung des BMG zur Ausbildungsreform nicht-ärzlicher Psychotherapeuten

Der 25. Deutsche Psychotherapeutentag hat sich im November 2014 für eine basale Direktausbildung ausgesprochen.


In diesem Zusammenhang findet am 05.02.2015 eine erste Anhörung im Bundesministerium für Gesundheit statt, zu der – zu unserem Bedauern - Vertreter der ärztlichen Psychotherapie nicht eingeladen wurden. Dies halten wir unter anderem deswegen für problematisch, da die Ausbildung eben dieser Berufsgruppen jedenfalls teilweise in ärztlich geleiteten Institutionen durchgeführt wird. Manche Ausbildungsinstitute sind auch z.B. in Universitätsklinika angesiedelt oder an diesen angegliedert.
Auch aus diesem Grund hat sich die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie gemeinsam mit den beiden anderen kinder- und jugendpsychiatrischen  und –psychotherapeutischen Verbänden entschlossen eine Gemeinsame Stellungnahme zu den Beschlüssen auf dem 25. Deutschen Psychotherapeutentag im Allgemeinen und zu dem Vorhaben einer basalen Direktausbildung im Besonderen zu  erarbeiten.

Ziel der Stellungnahme ist es insbesondere, dass die spezifischen Interessen von Kindern und Jugendlichen bei einer Ausbildungsreform angemessen Berücksichtigung finden. Hierbei ist unter anderem von Bedeutung, dass die Qualifikation Behandlung von Kindern und Jugendlichen nicht hinter der Qualifikation zur Behandlung von Erwachsenen zurückbleibt (gleiche Grundqualifikation).

Lesen Sie den Volltext der Stellungnahme hier.

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Stellungnahme zu den Beschlüssen des 25. Deutschen Psychotherapeutentags und zu einem anstehenden Gesetzgebungsverfahren zur Regelung derbasalen Direktausbildung in Psychotherapie