Stellungnahmen der DGKJP
Mitwirken an aktuellen gesundheitspolitischen Prozessen
Die DGKJP erarbeitet eigenständig und in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften wissenschaftliche Stellungnahmen mit dem Ziel, die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern.
Die Stellungnahmen sind Empfehlungen zu Themen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie mit Bezug zu Gesetzgebungsverfahren und gesellschaftspolitischen Diskussionen.
Aktuelle Stellungnahmen

(Einmal-) E-Zigaretten und neuartige Nikotinprodukte: Hohes Suchtpotential bei Kindern und Jugendlichen – Forderung nach rascher politischer Intervention
Stellungnahme der Gemeinsamen Suchtkommission der deutschen kinder- und jugendpsychiatrischen Verbände und wissenschaftlichen Fachgesellschaft (BAG KJPP, BKJPP, DGKJP)Hohes Suchtpotential bei Kindern und Jugendlichen - Forderung nach rascher politischer Intervention
In der kürzlich veröffentlichten Analyse zu Trends und Risikofaktoren des Nikotinkonsums im Kindes- und Jugendalter (Präventionsradar-Studie 2016–2024) (Hanewinkel & Hansen, 2024a) wird die Entwicklung des Rauch- und Vape-Verhaltens unter deutschen Schülerinnen und Schülern dokumentiert. Während der Konsum konventioneller...

Gemeinsame Stellungnahme zur Nutzung digitaler Medien und psychischer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten. Vorrangig kommerziell motivierte digitale Angebote bergen jedoch bedeutsame Risiken für Kinder und Jugendliche. Nach der UN-Kinderschutzrechtskonvention haben Minderjährige u.a. ein Recht auf Entwicklung, Gesundheit, Schutz vor Gewalt und Missbrauch, Privatsphäre, (valide) Informationen und (balancierte) Teilhabe. Neben Maßnahmen zur Teilhabe und Befähigung sollte dieser Schutzgedanke bei allen aktuellen Debatten berücksichtigt werden.
EmpfehlungenIm Alter von 0 bis 3 Jahren:
- keine digitalen Medien
- Aufkleber auf digitalen Geräten:...

Gemeinsame Stellungnahme zur Regulierung der Werbung und Besteuerung für Suchtmittel und Glücksspiel
Die beteiligten Verbände fordern den Gesetzgeber auf, die Regulierung der Werbung und Besteuerung für Suchtmittel und Glücksspiel an den Stand der wissenschaftlichen Evidenz anzupassen.
Die derzeitige Politik subventioniert die Suchtmittelindustrie indirekt auf Kosten der Sozialkassen. Eine evidenzbasierte Regulierung muss darauf abzielen, die volkswirtschaftlichen Verluste von über 136 Mrd. € jährlich zu senken.
Im internationalen Vergleich bestehen in Deutschland relevante Regelungslücken für Alkohol-, Tabak-, Cannabis-, und Glücksspielwerbung sowie für digitale und influencerbasierte...

Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes
Die DGKJP unterstützt die gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes.