08|09|2022

Handlungsempfehlungen für die geplante Cannabis-Abgabe

Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) für die geplante Cannabis-Abgabe an
Erwachsene: Prävention und Jugendschutz als Handlungsmaxime – ausreichende
Behandlungskapazität und Monitoring als Handlungsnotwendigkeit

Die Kinder- und JugendpsychiaterInnen und -psychotherapeutInnen und die Kinder- und
JugendärztInnen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Statement der
Fachgesellschaften und Verbände vor den möglichen Risiken einer Cannabislegalisierung
gewarnt und appelliert, etwaige Legalisierungsbestrebungen nicht auf dem Rücken von
Kindern und Jugendlichen auszutragen (www.dgkjp.de/cannabislegalisierung/). Alle
Vorsätze, die Legalisierung mit einem bestmöglichen Jugendschutz zu verbinden, haben sich
in vielen Legalisierungsländern als Illusion erwiesen. An diesem Appell hält die DGKJP auch
in Anbetracht der folgenden Empfehlungen zur Definition der Altersgrenze für eine CannabisAbgabe an Erwachsene, zu notwendigen Verbesserungen in der Behandlung und
Rehabilitation riskant Cannabis konsumierender und cannabisabhängiger Kinder und
Jugendlicher sowie des zugehörigen Monitorings fest.

1. Die DGKJP empfiehlt, bei der geplanten Cannabis-Abgabe an Erwachsene die untere
Altersgrenze auf 21 Jahre und idealerweise auf 25 Jahre festzulegen.

Begründung:

a) Das Gehirn ist aufgrund der bis zum Alter von 25 Jahren stattfindenden
Reifungsprozesse hochgradig vulnerabel. Eine Altersgrenze bei 25 Jahren stellt
die Fürsorgefunktion des Staates in den Vordergrund und setzt ein deutliches
Signal für den Schutz vor Gesundheitsgefahren junger Menschen durch
Drogengebrauch.
b) Je später der Einstieg in regelmäßige Konsummuster erfolgt, umso geringer ist die
Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung mitsamt deren psychischen, somatischen
und sozialen Langzeitfolgen (siehe DGKJP et al. 2022).
c) Die Risikowahrnehmung junger Menschen dürfte angesichts einer Altersgrenze für
die Cannabis-Abgabe bei 25 Jahren und eines begründeten gesetzlichen Verbots
der Weitergabe legal erworbener Produkte an Jugendliche und junge Erwachsene
unter 25 Jahren adäquat hoch bleiben. Die Risikowahrnehmung nahm in den USA
nach Berichten der UN im Zusammenhang mit deutlich niedrigeren Altersgrenzen
für die Cannabisabgabe stark ab. Der Anteil der Jugendlichen, die Cannabis als
schädlich empfinden sank in den USA um 40 Prozent (UNODC 2022). In den USA
liegt in den 19 Bundesstaaten, die Cannabis legalisiert haben, die untere
Altersgrenze bei 21 Jahren (https://marijuana.procon.org/legal-recreationalmarijuana-states-and-dc/); in Kanada liegt sie bei 19 Jahren.
d) Jugendgerichte sind auch für Heranwachsende bis zum Alter von 21 Jahren
zuständig und verurteilen bei Entwicklungsverzögerungen unabhängig vom Delikt

nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG). Nachweislich sind Therapieauflagen
gemäß § 10 JGG (die dann auch von der Jugendgerichtshilfe begleitet werden
können) ein wirksames Mittel zur Förderung der Therapieadhärenz im Falle einer
notwendigen Behandlung und Rehabilitation. Auch bei erwachsenen Betroffenen
erfolgen – trotz höherer statistischer Risiken und Benachteiligungen – seltener
Abbrüche durch die Betroffenen mit Therapieauflage. Bei jugendlichen
PatientInnen wird durch Therapieauflagen eine längere
Rehabilitationsbehandlung erreicht und die Behandlung öfter wieder
aufgenommen als bei PatientInnen ohne diese Auflagen (Künzel et al. 2012;
Nützel et al 2012)
e) Einzelne Jugend-Suchtschwerpunkte in Kliniken für Kinder- und
Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (z.B. am ZfP Südwürttemberg, pers.
Mitteilung) haben mit den Krankenversicherungen aus o.g. Gründen vereinbart,
bei vorliegenden Entwicklungsrückständen die von Suchtmitteln abhängigen und
abhängigkeitsgefährdeten 18- bis 21-Jährigen behandeln zu dürfen. Dieses ist
auch im OPS 9-694 entsprechend festgelegt worden und gilt generell ebenso für
die niedergelassenen Kinder- und JugendpsychiaterInnen. Seitens des
stationären Segments wird diese Möglichkeit aber nur selten (bei
Wiederaufnahmen) wahrgenommen, da die Kapazitäten derzeit bereits für die
unter 18-jährgen PatientInnen nicht ausreichen.

2. Sollten politische Entscheidungen dazu führen, die untere Altersgrenze für eine
Cannabisabgabe an Erwachsene auf 18 Jahre zu legen, sind aus Sicht der DGKJP
folgende Empfehlungen unabdingbar:

a) Bis zum Alter von 25 Jahren muss sich die Abgabe in den Verkaufsstellen auf
niedrig dosierte THC-Produkte beschränken und eine Begrenzung der
Abgabemenge pro Woche berücksichtigen, so dass idealiter jeder junge
Volljährige nur für den Eigenbedarf einkauft. Nachweislich fördern höhere
Konzentrationen und häufigerer Konsum u. a. die Gefahr von
Entwicklungsstörungen des Gehirns sowie psychotischer Erkrankungen bei
prädisponierten jungen Menschen (siehe DGKJP et al. 2022).
b) Die DGKJP empfiehlt die Einführung eines „THC-Führerscheins“. Derartige
verpflichtende Beratungen sind auch in anderen Kontexten geregelt, bzw. will der
Gesetzgeber z.B. bei der Frage der Personenstandsänderung bei Minderjährigen
die verpflichtende Beratung einführen. Da diese Altersgruppe sehr selten
regelhaft in medizinischer Behandlung ist, besteht die Gefahr einer unerkannten
Abhängigkeitsentwicklung. Eine regelhafte Vorsorgeuntersuchung (ähnlich wie
z.B. betriebsärztliche Untersuchungen) einschließlich fachkundiger Beratung
könnte zumindest einen Teil der jungen Erwachsenen mit einem beginnenden
riskanten Konsum oder psychischer Komorbidität (inkl. psychotischer
Frühsymptome) identifizieren und zur Drogenabstinenz motivieren. Im Rahmen

der Fachberatung sollten die folgenden Inhalte thematisiert werden: Kombination
des Cannabiskonsums mit anderen legalen oder illegalen Drogen und
Arzneimitteln und der daraus resultierenden Gefahren, Gefahren des Konsums
von Schwarzmarktprodukten, Aufklärung über das Verbot der Weitergabe sowie
der Sanktionen bei Konsum im Straßenverkehr bzw. der Gefahren des Fahrens
unter THC-Einfluss, Aufklärung über die Gefahren des Konsums in der
Schwangerschaft, Aufklärung über die Wirkdauer je nach Konsumform und der
möglichen Langzeitauswirkungen, Warnhinweis bezüglich der Verwendung von
Cannabisprodukten zur persönlichen Problemlösung.
c) Die DGKJP empfiehlt die Einführung einer „Bewährungszeit“ in Analogie zum KfzFührerschein, verpflichtender Beratung und deren Überprüfung (siehe Projekt der
indizierten Prävention FRED) bei Verstößen gegen das Weitergabeverbot sowie
nach Drogennotfällen; möglicher Entzug der Einkaufslizenz bzw. des THCFührerscheins als Konsequenz bei wiederholter Zuwiderhandlung und
Fremdgefährdung; Therapieauflagen bei Komplikationen.
d) Die DGKJP empfiehlt die Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl an
Behandlungsplätzen für diejenigen KonsumentInnen, die trotz dieser Maßnahmen
intensive Konsummuster und eine Cannabisabhängigkeit mit psychischen,
körperlichen und sozialen Folgeschäden entwickeln – sowohl im
akutpsychiatrischen als auch im Reha-Bereich (detaillierte Ausführungen zur
Ausgestaltung siehe 3.).
e) Die DGKJP empfiehlt die Schaffung spezialisierter Jugend-Suchtberatungsstellen,
mindestens aber Qualifizierung der Beratungsstellen für den Umgang mit jungen
Menschen in empfohlener und verpflichtender Beratung; aufsuchende Beratung
am Intensivbett bei Drogennotfällen; Qualifikation für den Einbezug der
Aufenthalts- bzw. Herkunftsfamilien in die Beratung.
f) Es müssen die wirksame Kontrolle und Sanktionierung des Verbots der
Weitergabe an Minderjährige sowie weitere adäquate Maßnahmen des
Jugendschutzes sichergestellt werden.
g) Es muss ein vollständiges Werbeverbot für THC-Produkte in Medien, Kanälen und
Einrichtungen, die junge Erwachsene gern zum Feiern besuchen, umgesetzt
werden.
h) Geregelte Öffnungszeiten der Abgabestellen sollen ein „Nachladen“ erschweren.

3. In der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung sowie der medizinischen
Rehabilitation müssen für behandlungsbedürftige junge Cannabiskonsumierende
aus Sicht der DGKJP erhebliche Verbesserungen umgesetzt werden.

Im Einzelnen handelt es sich um die im Folgenden genannten Maßnahmen:

a) Schaffung ausreichender, spezialisierter Behandlungsplätze mit speziellem
therapeutischem Milieu und Konzept in jedem Bundesland (in OPS bereits für die
Auslösung des Kodes 9-694 entsprechend festgelegt) mit Qualifikation für die
Behandlung der häufigen Komorbidität und integrierter Beschulungsmöglichkeit
durch eine Schule für Kranke (nicht in allen Bundesländern vorhanden, jedoch
aufgrund häufiger Schulabbrüche und der Notwendigkeit einer Reintegration in das
Bildungswesen erforderlich). Konkrete Empfehlungen dazu siehe auch Leitlinie
Qualifizierte Entzugsbehandlung für Kinder und Jugendliche der Suchtkommission
der DGKJP (Thomasius et al. 2016).
b) Festlegung, dass bereits ein schädlicher Cannabisgebrauch (ICD 10: F12.1) bei
psychiatrischer Komorbidität eine Aufnahmeindikation darstellt (wird teilweise
seitens der Medizinischen Dienste bestritten). Ermöglichung mehrerer
Behandlungsanläufe und -abbrüche (jugendtypische Muster).
c) Verbesserung der Zuweisungsbedingungen im Vorfeld durch Stärkung der
Suchtkompetenz (Schulungen) der MitarbeiterInnen in Jugendhilfeeinrichtungen,
Schulen sowie Kinderarzt- und Primärarztpraxen; verbindliche Vorstellung der
PatientInnen nach Drogennotfällen in Suchtberatungsstellen durch Vermittlung der
Intensivstationen in Pädiatrie und internistischer Intensivmedizin mittels
aufsuchender SuchtberaterInnen am Krankenbett (vgl. Projekt HaLT);
Überlegungen zu einer diesbezüglichen Definition von „Kindeswohlgefährdung“
gegenüber dem Jugendamt ab der zweiten erforderlichen Behandlung aufgrund
einer Intoxikation.
d) Integration der Jugendlichen, bei denen eine Rehabilitationsbehandlung indiziert
ist (etwa 10-20% der auf Akutstationen behandelten Jugendlichen, siehe RehaStatement der Gemeinsamen Suchtkommission der KJPP-Fachverbände und
DGKJP, Holtmann et al. 2016) in das Leistungsspektrum der DRV, auch wenn keine
eigenen Versicherungszeiten vorliegen. Ziel der Reha-Behandlung ist die
Herstellung der späteren Arbeitsfähigkeit. Festlegung eines Rehabilitations-Satzes,
der die nötige Personalkapazität für Weiterbehandlung der Komorbiditäten,
Aufsichtspflicht, pädagogische Tagesstrukturierung, Spektrum alternativer
Freizeitgestaltung anbieten kann; Festlegung einer Gruppengröße analog zu den
Festlegungen für Jugendhilfeeinrichtungen; Kinderschutzkonzept. Anschluss an ein
Angebot für Schulunterricht, das mindestens einen Hauptschulabschluss
ermöglicht (Schule für Kranke oder SBBZ emotionale Entwicklung) und
Berufsvorbereitung. Ermöglichung des Einbezugs der Herkunftsfamilien mit
Fahrkostenerstattung (Familientherapie, Familienseminare). Verbindliches
Entlassmanagement (mit Überleitung in Suchtberatung, Jugendhilfe, Schule,
Berufsvorbereitung, Ausbildung etc.) und eingeplanten Belastungserprobungen im
Herkunftsmilieu. Auch in diesen Fällen müssen mehrere Anläufe und Abbrüche der
Behandlung eingeräumt werden.

4. Prävention ausbauen, neugestalten und ein umfassendes Suchtpräventionskonzept
für Jugendliche und Familien entwickeln und implementieren

Präventive Maßnahmen müssen bei einer Legalisierung von Cannabis deutlich verstärkt
werden, um einem Anstieg der Konsumprävalenzen durch eine mutmaßlich steigende
Verfügbarkeit der Substanz entgegenzuwirken. Das generelle Präventionsdilemma in
Deutschland, dass insbesondere verhaltensbezogene präventive Maßnahmen Risikogruppen
nicht in ausreichendem Maße erreichen, muss in diesem Fall aufgrund der besonderen
konsumbezogenen Risiken für Heranwachsende exemplarisch überwunden werden. Es
müssen „community“-basierte sowie risikogruppenadaptierte und zugleich evidenzbasierte
Präventionsmaßnahmen entwickelt, implementiert und monitoriert werden. Dies ist eine
kurz-, mittel- und langfristige Aufgabe, die einer kontinuierlichen Evaluation bedarf. Für die
Entwicklung, Implementierung und Evaluierung geeigneter Maßnahmen zur Prävention und
Frühintervention sind ggfs. finanzielle Mittel aus den Einnahmen der Cannabisabgabe an
Erwachsene zu verwenden.

Die geplante regulierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene ist an verschiedener Stelle als
„window of opportunity“ für weitere Verbesserungen in der Drogenpolitik benannt worden.
Dies gilt neben der Stärkung zielgruppenspezifischer Präventionsangebote sowie
verbesserten Maßnahmen zur Umsetzung des Jugendschutzes und weiteren
verhältnispräventiven Maßnahmen (s.o. Empfehlungen zu Altersgrenzen, Werbeverboten
etc.) ebenso wie für ein verbessertes und empirisch veranlagtes Monitoring der
Versorgungslage (Inanspruchnahme, Bedarfsplanung und Versorgungskapazitäten) in
Deutschland.
Daher ist aus Sicht der DGKJP zudem erforderlich:

5. Eine epidemiologische Beobachtung problematischer Gebrauchsformen sowie ein
Monitoring der in den spezialisierten jugendpsychiatrischen Zentren
akutpsychiatrisch behandelten jungen Suchtpatienten muss jetzt eingerichtet
werden

Zum Schutz der Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen müssen die
Auswirkungen der diskutierten regulatorischen Änderungen im Bereich der Cannabispolitik
sorgfältig überwacht werden. Während Konsumtrends psychoaktiver Substanzen auch im
Zeitverlauf bei Kindern und Jugendlichen gut abgebildet werden (durch die regelmäßigen
querschnittlichen Erhebungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA),
gibt es derzeit keine Beobachtungsmöglichkeit im Bereich problematischer
Gebrauchsformen und der damit verbundenen gesundheitlichen Probleme und
Behandlungsbedarfe für diese Altersgruppe. Eine kontinuierliche Beobachtung und
gesundheitspolitische Bewertung der im Abgabe-regulierten Kontext potenziell
ansteigenden und veränderten kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlungsnachfrage ist
ohne den Aufbau entsprechender Monitoringsysteme nicht möglich. Die Datenlage zur

Verbreitung problematischer Konsumformen sowie die Inanspruchnahme von ambulanter
und stationärer Behandlung in der Suchthilfe hinkt bei Kindern und Jugendlichen derjenigen
für Erwachsene weit hinterher. Orientierende internationale Studien im Kontext der
Cannabislegalisierung liegen für Kinder und Jugendliche zwar vor, sind aber aufgrund oftmals
deutlicher Unterschiedlichkeiten in den jeweiligen Versorgungssystemen und
Regulationsmodellen nicht direkt bzw. nur sehr bedingt auf hiesige Verhältnisse übertragbar.

Über ein bundesweites Monitoring könnten mögliche Veränderungen (z.B. hinsichtlich des
Ausmaßes klinisch relevanter Konsumformen und konsumbezogener Schäden,
Behandlungsbedarf, Zuweisungspraxis, Bezugsquellen der Substanzen etc.) infolge
veränderter Gesetzgebung besser erkannt und geeignete Maßnahmen zur Minimierung
substanzbezogener Probleme geplant werden. Um auf mögliche veränderte
Versorgungsbedarfe reagieren zu können und damit einen Schaden für die besonders
vulnerable Gruppe der Kinder und Jugendlichen zu verringern, sollten entsprechende
Vorhaben daher bereits jetzt bzw. vor Inkrafttreten von gesetzlichen Änderungen gestartet
werden.

Die Gemeinsame Suchtkommission der deutschen kinder- und jugendpsychiatrischen
Verbände und wissenschaftlichen Fachgesellschaft (BAG KJPP, BKJPP, DGKJP) vertritt die in
Deutschland vorhandenen spezialisierten Suchtschwerpunkte in kinder- und
jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Kliniken, in denen die Akutbehandlung
von jungen Menschen mit Suchtstörungen sichergestellt wird. Dieses Gremium bietet einen
geeigneten Rahmen für die Entwicklung, Umsetzung und fortlaufende Auswertung wirksamer
Maßnahmen zum Monitoring cannabisbezogener Entwicklungen in der medizinischen
Versorgung.

Eine erste Datengrundlage kann der Datensatz nach §21 KHG bieten, der die
Versorgungsdaten aus den Krankenhäusern abbildet. Das InEK ist dem Geschäftsbereich des
BMG zugeordnet. Die ambulanten Daten wären über die KV-Abrechnungsdaten ebenfalls
verfügbar. Eine entsprechende kontinuierliche Auswertung wäre einzuführen. Ein
entsprechender Beirat zur Datenauswertung und -bewertung sollte gebildet werden.

Renate Schepker, Michael Kölch, Nicolas Arnaud, Rainer Thomasius

Berlin, im August 2022

Weiterführende Literatur entnehmen Sie bitte dem PDF.

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