DGKJP Virtuell
Die DGKJP bietet mit „DGKJP Virtuell“ eine online-basierte Fort- und Weiterbildungsveranstaltungsreihe an, in der aktuelle Informationen zu häufigen Krankheitsbildern sowie wichtigen Gesetzen vermittelt werden.
Sie haben die Gelegenheit, den Vorträgen von Expert:innen aus der KJPP zu folgen und mit ihnen online zu diskutieren. Die DGKJP möchte damit wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltungen auf hohem Niveau einem breiten Publikum zugänglich machen und aktuelle Angebote der Fort- und Weiterbildung für die Mitglieder verfügbar machen.
Sie sind herzlich eingeladen, an der Fort- und Weiterbildungsreihe „DGKJP Virtuell“ teilzunehmen und mit unseren Expert:innen zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an Mitglieder sowie alle am Fachgebiet Interessierten. Die Veranstaltungsreihe wird von der Ärztekammer CME-zertifiziert.
Über den unten stehenden Button gelangen Sie zur aktuellen Veranstaltung. Für diese können Sie sich am Veranstaltungstag ab 15:45 Uhr über den Button anmelden.
Aktuelle Online-Veranstaltung
Mittwoch, 18.11.2026 | 16:00 - 17:30 Uhr
Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann | Prävention, Durchführung und Nachsorge von freiheitzentziehenden Unterbringungen und Maßnahmen in Kliniken für KJPP:
Update zur S2k-Leitlinie
Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann: Studium der Medizin und Kath. Theologie in Münster, Würzburg und Padua/Italien.
Seit 2010 Ärztlicher Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Ruhr-Universität Bochum (RUB); Gründungsprofessur für Kinder- und Jugendpsychiatrie der RUB.
Seine Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. Klinik, Verlauf und Therapie affektiver Störungen, die Weiterentwicklung der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung und die Prävention freiheitsentziehender Maßnahmen.
Prof. Holtmann ist Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und u.a. Mitglied der Kommission Sucht der deutschen kinderpsychiatrischen Fachgesellschaften und des Beirats der Stiftung Depressionshilfe.
Freiheitsentziehende Unterbringungen und Maßnahmen gehören zu den ethisch und fachlich anspruchsvollsten Interventionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit der erstmals entwickelten S2k-Leitlinie liegen nun bundesweit konsentierte Empfehlungen vor, die Orientierung für einen rechtskonformen, ethisch reflektierten und fachlich begründeten Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen bieten.
Der Vortrag stellt die wesentlichen Inhalte der Leitlinie vor, die unter enger Beteiligung von Expert:innen aus Erfahrung erfolgte. Thematisiert werden unter anderem Prävention, rechtliche Rahmenbedingungen, Durchführung und Nachbereitung freiheitsentziehender Maßnahmen, Qualitätsmanagement sowie die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Sorgeberechtigten.
Neben den zentralen Empfehlungen werden Strategien zur Implementierung der Leitlinie in den klinischen Alltag diskutiert. Der Vortrag richtet sich an alle Berufsgruppen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und zeigt auf, wie durch gemeinsame Standards Patientensicherheit, Partizipation und eine möglichst freiheitsentziehungsarme Versorgung gestärkt werden können.
Kommende Online-Veranstaltungen
Termine für 2027 folgen
Vergangene DGKJP Virtuell Veranstaltungen
- Evidenzbasierte und sichere Psychopharmakotherapie bei Kindern und Jugendlichen – von der Pharmakovigilanz zur Präzisionsmedizin
- Pathological Demand Avoidance
- Delinquenz im Kindes- und Jugendalter – Prävention, Intervention und strafrechtliche Aspekte
- Warum wir sie alle kennen sollten: Die neue S3-Leitlinie Deletions- und Duplikationssyndrom 22q11.2
- Autismus Weiterdenken: Konzepte und Verläufe von Autismus-Spektrum Störungen
- ICD-11: Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung
- ICD-11: Früherkennung und Frühintervention von Persönlichkeitsstörungen im Kindes- und Jugendalter
- Update Störungen des Sozialverhaltens: Von der Forschung zur Praxis
- ICD-11: Stress und Trauma bei Kindern und Jugendlichen – Diagnostik und Intervention
- Einführung in ICD-11: Änderungen gegenüber ICD-10 und ihre klinische Relevanz
- Suizidales Verhalten im Jugendalter
- Von Jaspers zur modernen Psychopathologie
- Dissoziative Störungen und Konversionsstörungen
- E-Health bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen
- Nutzen und Risiken von Antipsychotika bei Kindern und Jugendlichen mit schweren psychiatrischen Erkrankungen
- Tic-Störungen inklusive Tourette-Syndrom – State of the Art in Diagnostik und Behandlung
- Gefangen in virtuellen Welten: Internetbezogene Störungen bei Kindern und Jugendlichen
- Von „shoulder to shoulder“ anstatt von „head to head“: Innovative Behandlungsstrategien bei Patienten und Patientinnen mit Anorexia nervosa und deren Eltern
- Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter: Aktuelle Paradigmenwechsel, ethische Maßgaben und Behandlungsempfehlungen
- Die Aufhebung der hormonellen Anpassung an den Hungerzustand als zentrales Ziel der Therapie der Anorexia nervosa?
- Aktuelle Aspekte zur Diagnostik, Ursachen, Prävention und Behandlung der Lese- und/oder Rechtschreibstörung
- Freiheitsentziehende Maßnahmen in der KJP: Rechtliche Grundlagen, Prävention und Anwendung
- Depressionsbehandlung heute: Altbewährtes und innovative Ansätze
- Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen – ein Update
- Schutzkonzepte in Kliniken
- SGB VIII
- Substanzbezogene Störungen bei Kindern und Jugendlichen
- Aktuelle Behandlungsaspekte bei der adoleszenten und kindlichen Anorexia nervosa
- Bundesteilhabegesetz (BTHG)